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BSW-Team am Sonntag, 19. Februar 2017 14.01 Uhr CET.

Newsbericht aus der BrettspielWelt

Völkerwanderung

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Wir befinden uns im Jahre 412 n. Chr. Halb Europa ist von den Römern besetzt ? Halb Europa? Nein! Einige unbeugsame Germanen hören nicht auf, dem Eindringling Widerstand zu leisten. Und das Leben ist nicht leicht für die römischen Legionäre, die sich hinter ihrem Limes verschanzen.

Das Leben war aber auch nicht leicht für die Germanen. Vor Jahrzehnten mussten sie ihre Heimat im Nordosten Europas verlassen, denn das Land dort konnte die ständig wachsende Zahl dieses aufblühenden Volkes nicht mehr ernähren. Also zogen sie mit Sack und Pack gen Südwesten, bis sie auf die Grenzen des römischen Reiches stießen. Der Respekt vor der einstigen Weltmacht, die 300 Jahre zuvor an dieser Stelle das Volk der Kimbern und Teutonen ausgerottet hatte, verflüchtigte sich bald und einzelne Germanenstämme versuchten mutig ihr Land Richtung Rom zu erweitern. Doch die ständigen Grenzscharmützel mit den Nachfolgern Caesars zermürbten einige der Stämme soweit, dass sie sich von den Römern als Foederati verdingen ließen: sie durften unbehelligt an der Grenze des Weltreiches leben, mussten dafür jedoch mit ihrer Kampfeskraft diese Grenze gegen andere Eindringlinge verteidigen.

Nachdem man sich also endlich zwischen Rhein und Elbe häuslich eingerichtet hatte - im Frieden oder Unfrieden mit den Landbesetzern - hätte das Leben nun einfach seinen geschichtlichen Lauf nehmen können. Doch da preschte ein wildes Reitervolk aus Innerasien nach Europa vor und zwang die Germanen wieder zum Aufbruch. Attila und seine Hunnen verbreiteten Angst und Schrecken unter den germanischen Stämmen. Diese waren dem kampfeslustigen Eindringling nicht gewachsen und verließen ein zweites Mal ihre Heimat. Das immer weiter bröckelnde römische Reich eröffnete ihnen dabei neue Wege. So zog Gilimer der Garstige mit seinen Goten in den Süden Galliens. Wunderich der Wütende führte seine Wandalen noch weiter bis nach Hispanien und hinüber nach Nordafrika. Die Angelsachsen unter Angest dem Arglosen segelten über den Kanal nach Großbritannien und siedelten sich dort in den von den Römern aufgegebenen Landstrichen an. Lodeoc der Laute versuchte mit seinen Langobarden sein Glück über den Alpen und wurde zu einem Sargnagel für die ehemalige Mittelmeergroßmacht.

So verstreuten sich die verschiedenen germanischen Stämme überall in Europa, siedelten sich neu an und gründeten neue Völker. Doch sie vergaßen nie ihre Herkunft und wenn sie abends am Lagerfeuer saßen, erinnerten ihre Lieder und Geschichten immer noch an ihren Ursprung, ihre Origo ...